1.000er-Preis ab 300 Stück/Jahr · Abruf ab 50

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich und Kundenkreis

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Lieferungen und Leistungen von Etui Creations, Inhaber Iordanis Eleftheriadis (nachfolgend „Anbieterin“ oder „wir“), gegenüber ihren Kunden.

Kunden im Sinne dieser AGB sind ausschließlich Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Geschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Ein Verkauf an Verbraucher (§ 13 BGB) erfolgt nicht. Mit der Bestellung bestätigt der Kunde, dass er als Unternehmer handelt.

Es gilt die zum Zeitpunkt der Bestellung gültige Fassung dieser AGB. Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt haben.

§ 2 Angebot, Vertragsschluss und Stornierung

Die Darstellung unserer Produkte auf der Website ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung, eine Anfrage zu stellen. Anfragen nehmen wir über das Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch entgegen. Auf eine Anfrage erhält der Kunde ein Angebot. Mit seiner Bestellung auf Grundlage dieses Angebots gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab, das wir innerhalb von 5 Werktagen durch eine Auftragsbestätigung per E-Mail oder durch Auslieferung der Ware annehmen können. Erst mit unserer Annahme kommt der Vertrag zustande.

Es gilt ein Mindestbestellwert von 150 € (netto). Bestellungen unterhalb dieses Wertes können wir zurückweisen oder nach Absprache mit einem Mindermengenzuschlag ausführen.

Staffelpreise und Rabatte für größere Mengen werden individuell vereinbart. Wird ein Rabatt auf Basis einer vom Kunden zugesagten Abnahmemenge gewährt (z. B. Jahresbedarf mit Abruf von Teilmengen), gilt er nur bei Abnahme der vollständigen vereinbarten Menge. Wird die vereinbarte Menge nicht abgenommen, behalten wir uns vor, den Stückpreis rückwirkend angemessen anzupassen. Teillieferungen sind in zumutbarem Umfang zulässig und können gesondert berechnet werden.

Stornierung: Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht für Unternehmer nicht. Als freiwilligen Service können Bestellungen innerhalb von 24 Stunden nach unserer Auftragsbestätigung kostenfrei storniert werden, sofern mit Produktion oder Versandvorbereitung noch nicht begonnen wurde. Die Stornierung muss in Textform (E-Mail genügt) erfolgen. Danach ist eine kostenfreie Stornierung ausgeschlossen; bis dahin angefallene Kosten können wir in Rechnung stellen.

§ 3 Personalisierung und Muster

Für die Personalisierung mit dem Logo des Kunden stellt der Kunde eine geeignete Druckvorlage zur Verfügung. Der Kunde versichert, dass er zur Nutzung des Logos berechtigt ist und dass dadurch keine Rechte Dritter verletzt werden. Die Kosten für das Prägeklischee werden im Angebot ausgewiesen.

Muster sind kostenlos; der Kunde trägt die Versandkosten.

§ 4 Preise und Zahlung

Alle Preise verstehen sich pro Stück in Euro, netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer und zuzüglich Versandkosten. Zölle und sonstige Abgaben bei Lieferungen ins Ausland trägt der Kunde. Irrtümer und Druckfehler bleiben vorbehalten.

Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung auf Rechnung. Sofern nichts anderes vereinbart ist, ist die Rechnung innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zu begleichen. Andere Zahlungsarten (z. B. Vorkasse, PayPal, Kreditkarte, Lastschrift) sind im Einzelfall nach Absprache möglich. Wir behalten uns vor, Neukunden oder in begründeten Fällen nur gegen Vorkasse oder Teilanzahlung zu beliefern.

Bei Bestellungen mit einem Netto-Warenwert über 1.000 € behalten wir uns vor, nur gegen Vorkasse zu liefern. Bei individuell gefertigten Produkten oder einem Netto-Bestellwert ab 2.000 € können wir vor Produktionsbeginn eine Anzahlung von 50 % verlangen; der Restbetrag ist spätestens mit Versand bzw. Mitteilung der Versandbereitschaft fällig. Die Produktion beginnt nach Eingang der Anzahlung. Die konkrete Zahlungsmodalität teilen wir in der Auftragsbestätigung mit.

Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286 ff. BGB). Wir sind insbesondere berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu verlangen und weitere Lieferungen bis zur Zahlung zurückzuhalten.

§ 5 Lieferung, Versand und Gefahrübergang

Wir liefern innerhalb Deutschlands und in weitere Länder Europas, an die vom Kunden angegebene Lieferadresse. Den Versanddienstleister (insbesondere DHL, DPD, GLS oder UPS) wählen wir, sofern nichts anderes vereinbart ist. Die Versandkosten richten sich nach Gewicht, Größe und Zielland und werden im Angebot ausgewiesen. Ab einem Netto-Bestellwert von 300 € erfolgt der Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.

Die Lieferzeit beträgt in der Regel 1–2 Wochen, bei Personalisierung mit Logo 2–3 Wochen, jeweils ab Auftragsbestätigung bzw. Freigabe des Musters. Für Sondermaße und Sonderfarben nennen wir die Lieferzeit im Angebot. Lieferzeiten sind Richtwerte, sofern nicht ausdrücklich ein fester Termin vereinbart wurde. Verzögert sich eine Lieferung, informieren wir den Kunden umgehend.

Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht mit Übergabe an den Versanddienstleister auf den Kunden über, auch wenn wir die Versandkosten tragen. Transportschäden oder Verluste hat der Kunde unverzüglich beim Zusteller zu reklamieren und uns mitzuteilen.

§ 6 Eigentumsvorbehalt

Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung aller Forderungen aus der Geschäftsverbindung unser Eigentum. Der Kunde darf die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterverkaufen; Verpfändungen und Sicherungsübereignungen sind unzulässig. Forderungen aus dem Weiterverkauf tritt der Kunde bereits jetzt in Höhe des Rechnungswertes der Vorbehaltsware zur Sicherung an uns ab; wir nehmen die Abtretung an. Der Kunde bleibt zur Einziehung ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt und nicht in Vermögensverfall gerät.

§ 7 Gewährleistung, Untersuchungs- und Rügepflicht

Für Sach- und Rechtsmängel gelten die gesetzlichen Vorschriften, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Ablieferung.

Es gilt § 377 HGB: Der Kunde hat die Ware unverzüglich nach Erhalt zu untersuchen. Erkennbare Mängel sind innerhalb von 5 Werktagen nach Lieferung in Textform zu rügen, verdeckte Mängel unverzüglich nach Entdeckung. Unterlässt der Kunde die rechtzeitige Rüge, gilt die Ware als genehmigt.

Geringfügige Abweichungen, insbesondere leichte Farbabweichungen gegenüber der Darstellung am Bildschirm sowie handwerklich bedingte Unterschiede, stellen keinen Mangel dar. Bei berechtigter und fristgerechter Mängelrüge leisten wir nach unserer Wahl Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, kann der Kunde den Preis mindern oder, wenn der Mangel nicht geringfügig ist, vom Vertrag zurücktreten. Schadensersatz richtet sich nach § 8.

§ 8 Haftung

Wir haften unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie im Fall einer übernommenen Garantie.

Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

Diese Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten unserer gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen.

§ 9 Verpackungsgesetz

Wir erfüllen die Pflichten aus dem Verpackungsgesetz (VerpackG). Wir sind im Verpackungsregister LUCID der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister registriert und haben uns für unsere Verkaufs- und Versandverpackungen einem dualen System angeschlossen. Die Registrierungsnummer teilen wir auf Anfrage mit.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist der Sitz der Anbieterin (Korschenbroich).

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.